JAMAIKA-MIKE im WDR-Interview



Die Location unweit vom MediaPark in Köln war toll gewählt. Der irgendwie völlig vergessene und verwunschene Aufgang von der Gladbacher Straße hoch zum Bahndamm, der am MediaPark vorbei führt, ist ein wahres Eldorado für Graffitikünstler, für nachtaktive Partygänger und alle, die das Besondere lieben. Hier traf Till Quitmann, der mit seinem Konzept interessante Zeitgenossen auf Klappstühle zu setzen und genau dort zu interviewen, wo man es normalerweise nicht tut, Michael Weigelt (Jamaika-Mike).
Man verabredete sich zuvor fast gegenüber in der ebenso ungewöhnlichen und kultigen Kneipe "Weißer Holunder" (www.weisser-holunder.de) und lernte sich erst mal kennen. Es war auch um 21 Uhr noch taghell, so dass mit den Aufnahmen, die entsprechend dunkel und gefährlich wirken sollten erst wesentlich später begonnen werden konnte. Die Kameras wurden sodann an verschiedenen Stellen platziert, die Klappstühle mitten auf die Aufgänge gestellt und los ging das kurzweilige Interview. Die gesamte Aufnahme dauerte fast eine Stunde. Partygänger, die einfach so vorbeikamen, gingen durchs Bild, alles war anders als sonst und das macht es eben auch aus. Die besten Passagen werden in 5 1/2 Minuten zusammengefasst. Es könnte gut sein, dass auch noch eine erweiterte Interview-Version zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt und/oder online mehr gezeigt wird. Tolles Material ist jedenfalls in Hülle und Fülle vorhanden. Das, was Till Quitmann da macht, ist jedenfalls wirklich mal was Neues, vor allem auch in der Art seiner Fragenstellung. Es hat allen Beteiligten wirklich Spaß gemacht!

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